Simone Ehrhardt
 
Biographie

Simone Seel als Kind1967 war ich einer der kleinen Schreihälse, die in Mannheim das Licht der Welt erblickten. Seither lebe ich in dieser Stadt und auch wenn es einige Fluchtversuche gab, hat es mich immer wieder hierher zurückgezogen. Ich bin in Mannheim aufgewachsen und zur Schule gegangen, habe mein Abitur gemacht, ein kaufmännische Ausbildung und schließlich nach einigen Jahren im Beruf noch ein Studium angehängt. 2012 werde ich einen neuen Versuch unternehmen, um endlich ins Ausland zu gehen!

Das Studium hat mir sehr viel Spaß gemacht und mich richtig auf den Geschmack gebracht, was Literatur 
Simone Seel auf einem Karussell angeht. In der Schule war ich nämlich keineswegs begeistert vom Fach Deutsch, obwohl ich sehr gern und sehr viel gelesen habe. Auch zum Theaterspielen kam ich nicht durch die Schule, trotz all der Dramen, die wir durchgekaut haben. Am Ende meiner Universitätszeit stand der Abschluss Magister Artium, den ich u.a. mit einer Magisterarbeit über den Roman "Maler Nolten" von Eduard Mörike erreichte. Man denkt es nicht, aber in dem Buch wimmelt es von Toten.

Mädchen und Pferde sind eine himmlische Kombination und auch ich verbrachte einige Zeit meines
Simone Seel bei der Sonnenfinsternis 1999 in St. Martinjugendlichen Lebens in einem Pferdestall. Etwas von meinen Erfahrungen und meinem Enthusiasmus findet sich in "Der Tod saß mit im Sattel", Penelope Planks zweitem Fall, der sie in die örtliche Reitschule führt, wo sie - wie könnte es anders sein - über einen toten Reitlehrer stolpert. Ihr nächstes Abenteuer führt sie dorthin, "Wo die Moorschafe sterben", nämlich nach Schottland - bevorzugter Standort meines Altersruhesitzes. Inzwischen ist schon das vierte Buch in der Reihe erschienen, und auch hier habe ich ein Thema eingearbeitet, das mir liegt: das Gärtnern. Der Krimi heißt vielversprechend "Der Mörder ist manchmal der Gärtner".

Nach etlichen Berufsstationen
bin ich inzwischen freiberufliche Autorin und verheiratet, Schreiben ist mein Traumberuf. Auch wenn manche Texte harte Arbeit sind, bin ich es noch nie leid geworden, mich damit zu beschäftigen und jeden Tag aufs Neue meine Phantasie anzustrengen, Recherchen durchzuführen und meine Kreativität herauszufordern. Allerdings bin ich noch auf der Suche nach einer Hauskatze - ein unerlässliches Accessoire für alle ernsthaften SchriftstellerInnen. Interessierte Tiere mögen sich bitte bewerben. Geboten werden eine ständig anwesende Maus, eine Tastatur zum Spielen, eine Heizung zum Bauchwärmen und Freigang 24/7.

Seit 2007 bin ich Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, von 2009 bis 2011 war ich Sprecherin der Regionalgruppe Rhein-Neckar. 

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