1967
war ich einer der kleinen Schreihälse, die in Mannheim das Licht der
Welt erblickten. Seither lebe ich in dieser Stadt und auch wenn es
einige Fluchtversuche gab, hat es mich immer wieder hierher
zurückgezogen. Ich bin in Mannheim aufgewachsen und zur Schule
gegangen, habe mein Abitur gemacht, ein kaufmännische Ausbildung und
schließlich nach einigen Jahren im Beruf noch ein Studium angehängt.
2012 werde ich einen neuen Versuch unternehmen, um endlich ins Ausland
zu gehen!
Das Studium hat mir sehr viel Spaß gemacht und mich richtig auf den Geschmack gebracht, was Literatur
angeht. In der Schule war ich nämlich keineswegs begeistert vom Fach
Deutsch, obwohl ich sehr gern und sehr viel gelesen habe. Auch zum
Theaterspielen kam ich nicht durch die Schule, trotz all der Dramen,
die wir durchgekaut haben. Am Ende meiner Universitätszeit stand der
Abschluss Magister Artium, den ich u.a. mit einer Magisterarbeit über
den Roman "Maler Nolten" von Eduard Mörike erreichte. Man denkt es
nicht, aber in dem Buch wimmelt es von Toten.
Mädchen und Pferde sind eine himmlische Kombination und auch ich verbrachte einige Zeit meines jugendlichen
Lebens in einem Pferdestall. Etwas von meinen Erfahrungen und meinem
Enthusiasmus findet sich in "Der Tod saß mit im Sattel", Penelope
Planks zweitem Fall, der sie in die örtliche Reitschule führt, wo sie -
wie könnte es anders sein - über einen toten Reitlehrer stolpert. Ihr
nächstes
Abenteuer führt sie dorthin, "Wo die Moorschafe sterben", nämlich nach
Schottland - bevorzugter Standort meines Altersruhesitzes.
Inzwischen ist schon das vierte Buch in der Reihe erschienen, und auch
hier habe ich ein Thema eingearbeitet, das mir liegt: das Gärtnern. Der
Krimi heißt vielversprechend "Der Mörder ist manchmal der Gärtner".
Nach etlichen Berufsstationen
bin ich inzwischen freiberufliche Autorin und verheiratet, Schreiben
ist mein
Traumberuf. Auch wenn manche Texte harte Arbeit sind, bin ich es noch
nie leid geworden, mich damit zu beschäftigen und jeden Tag aufs Neue
meine Phantasie anzustrengen, Recherchen durchzuführen und meine
Kreativität herauszufordern. Allerdings bin ich noch auf der Suche nach
einer Hauskatze - ein unerlässliches Accessoire für alle ernsthaften
SchriftstellerInnen. Interessierte Tiere mögen sich bitte bewerben.
Geboten werden eine ständig anwesende Maus, eine Tastatur zum Spielen,
eine Heizung zum Bauchwärmen und Freigang 24/7.
Seit
2007 bin ich Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, von 2009 bis
2011 war ich Sprecherin der Regionalgruppe Rhein-Neckar.
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