Pressestimmen zu "Wo die Moorschafe sterben"
Die Rheinpfalz - vom 20. Mai 2010 zur Lesung am 18.2.10 in der Stadtteilbibliothek Ludwigshafen-Gartenstadt: Mannheimer Morgen - vom 30. September 2009 zur Lesung am 17.9.09 in der Thomasgemeinde Neuhermsheim:
NEUES LEBEN - das christliche Ratgebermagazin (www.neuesleben.com) 03/2009 In
ihrem dritten Fall führt es die Schriftstellerin Penelope Plank mit
ihrem neuen Freund Peter nach Schottland. Ein entfernter Verwandter
ihres Liebsten scheint an Altersschwäche gestorben zu sein. Anfangs
denkt keiner an einen Mord, bis Penelope einige Ungereimtheiten an der
Leiche auffallen. Sie stellt sich allen Sprachbarrieren, kulinarischen
Abenteuern und Ressentiments ihres Schwiegervaters in spe, um die
Hintergründe dieses Mordfalls gründlich aufzudecken. Die Erfinderin der
Romanfigur, Simone Ehrhardt, stattet die Protagonistin mit einem
Verhaltensrepertoire aus, das für Leser ohne christlichen Hintergrund
unverständlich ist. Nichtsdestotrotz ist der Krimi ein herzerwärmendes
Stück heile Welt. Inhalt: Ein Mordfall wird von einer couragierten jungen Dame und nur durch Gottes Hilfe gelöst. Stärke: Das Leben einer durchschnittlichen christlichen Frau entwickelt sich zum lebensbedrohlichen Abenteuer. Schwäche: Die szenische Erzählweise stört den Lesefluss, genauso wie zahlreiche Frauenklischees. Fazit: Macht Lust auf eigene Ermittlungen, genauso wie auf eine Schottlandreise.
 Die Rheinpfalz - Nr. 35 vom 11.2.2009 zur Lesung am 6.2.09 in der EFG Neuhofen:
Die Wormser Zeitung vom 3.1.09
Neues Leben vom November 2008 3 Fragen an... Simone Ehrhardt, Krimiautorin
Man sagt, Sie gehören den "Mörderischen Schwestern" an. Ja,
das ist richtig. Dahinter steckt eine Vereinigung deutschsprachiger
Krimiautorinnen und Frauen, die mit Krimis zu tun haben bzw. sie
liebend gern lesen. Was macht denn einen guten Krimi aus? Er
lebt natürlich von einem spannenden Fall und dem Vergnügen, als Leser
miträtseln zu können. Die Lösung darf dabei nicht zu leicht, aber auch
nicht zu abwegig oder schwer sein. Daneben machen die Charaktere den
Krimi aus. Krimis im Kontext von Glaube und Kirche - wie passt das zusammen? Seit
langem und gerade heute gibt es eine große Vorliebe für das
Zusammenspiel von Krimi und Glauben. Ermittelt beispielsweise ein
Geistlicher, bringt dieser ganz eigene Vorstellungen von Moral und
Recht mit ein, was einen reizvollen Gegensatz zum Täter macht. Außerdem
bekommt der Krimi durch den Glauben eine neue Dimension - nämlich die
Möglichkeit, dass Gott sich einmischt und hier und da einen Tipp zur
Auflösung gibt.
 Wormser Zeitung vom 14.10.2008 Spannung mit einer Prise Ironie (...)
Ein neues, aber nicht ganz unbekanntes Gesicht ist die Mannheimer
Autorin Simone Ehrhardt, die gerade ihren dritten Kriminalroman
veröffentlicht hat: "Wo die Moorschafe sterben" heißt der dritte Fal
ihrer Protagonistin Penelope Plank. Simone Ehrhardt wurde 1967 in
Mannheim geboren und ist Mitglied der Schriftstellerinnenvereinigung
"Mörderische Schwestern", einem bundesweiten Netzwerk von
Krimiautorinnen, Bücherfrauen, und Leserinnen, das auch in Mannheim
vertreten ist (www.moerderische-schwestern.eu). (...)
Pressestimmen zu "Kellerkind" in "Mörderisches Mannheim"
Feudenheimer Anzeiger vom 17.12.2008 zum Krimi-Abend im Kulturtreff Feudenheim am 21.11.08: "...'Dann
sah er es und das Grauen ließ ihn zurücktaumeln, vier abgetrennte
Köpfe', gruselig still wurde es, als Simone Ehrhardt diese Stelle aus
ihrer Mord-Geschichte 'Kellerkind' vorlas. Nicht alle der vorgetragenen
Kurzkrimis aus der Krimi-Anthologie 'Mörderisches Mannheim' berührten
die Zuhörer so stark, aber alle waren spannend geschrieben und wurden
überzeugend vorgetragen..."
 Mannheimer Morgen vom 10.12.2008 zum Krimi-Abend im Kulturtreff Feudenheim am 21.11.08: "...Einen
erschütternden Blick in die verletzten Seelen zweier Brüder lässt
Simone Ehrhardt in ihrer Erzählung "Kellerkind" tun: Es ist kurz nach
dem Krieg; noch ist Vieles zerstört, doch das Leben muss seinen
normalen Gang gehen. Nicht jedoch für Hans; alleingelassen von seiner
Familie lebt er in den Bunkerkellern, sucht hier Zuflucht - nun nicht
mehr vor Luftangriffen, sondern vor dem Lärm und Gestank der Außenwelt.
Seine überaus geschärften Sinne haben ihm das Leben unter Menschen
unerträglich gemacht. Aber auch sein älterer Bruder, der eines Tages
als Soldat zurückkehrt, ist vom Krieg gezeichnet. Unfähig, seine
Erlebnisse zu verarbeiten, ist er zu einem unberechenbaren Raubtier
geworden, vor dem Hans fliehen muss...." Pressestimmen zu "Der Tod saß mit im Sattel"
Gemeinde Konkret - Zeitschrift des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden, Ausgabe 4/2008 In
diesem Krimi gerät die Heldin Penelope Plank unbeabsichtigt in ihren
zweiten Fall. Diesen löst sie weniger durch gewitzte Detektivarbeit,
sondern eher durch ihre unverbesserliche Neugier. wer es sich einmal
ein paar Stunden gemütlich machen möchte, hat hier einen leichten und
unterhaltsamen Schmöker vor sich. Einfach und flüssig geschrieben,
erfüllt der Titel verschiedene Anspräche: Mäßig spannender
Kriminalfall, witzige Liebesgeschichte. Und das alles mit deutschen
Helden, deren Leben sich in bodenständigem, christlichem Umfeld
abspielt. Rundbrief - Verband Evangelischer Büchereien in Hessen und Nassau, 1. Ausgabe 2008 Penelope, sagt Peter Wilson, der Kommissar, ich kann es kaum glauben. Ihr führt euch auf wie zwei Kinder und stolpert auch noch über eine Leiche.
Pelo und ihre Freundin Alex haben den schönen Siegfried, Reitlehrer bei
den Verleihpferden, ermordet aufgefunden. Was waren die illegalen
Tätigkeiten, in die Siegfried verwickelt war, und was hatte das mit den
kranken Pferden zu tun? Softer Krimi mit christlichem Hintergrund zu
den Themen Glauben, Freundschaft, erste Liebe. Co-Libri GbR, www.co-libri-korbach.de/dates.htm Im
Cover eines Krimis wird uns hier eine nette, schöne Liebesgeschichte
präsentiert, nicht zu kompliziert, eher etwas leichtere Kost. Auch wenn
der Titel eigentlich auf eine Mordstory hindeutet: Keine Angst, es
fließt nicht sehr viel Blut... Wem Hauskreis, Gottesdienst und
Stille Zeit fremd sind, hat vielleicht etwas Mühe, sich in dem Leben
der Hauptdarstellerin wiederzufinden. Ansonsten wird hier sehr
natürlich vom gelebten Glauben erzählt. amazon.de vom 18.1.2008 Wer tötete den Reitlehrer? Im bereits zweiten Band der Mannheimer Autorin um die Protagonistin
Penelope gerät diese in die Ermittlungen zum Mord auf einem Reiterhof,
was vor allem Reitfreunden zusätzliches Lesevergügen bereiten wird. Zu
allem Überfluss quartiert sich auch noch ihre ach so liebe Kusine bei
Pelo ein, was sehr witzig und äußerst kurzweilig zu lesen ist. Pelo
bringt sich selbst in große Gefahr - aber Kommissar Wilson erweist sich
einmal mehr als Retter in der Not. "Anbandeln" nicht ausgeschlossen!
Gekonnt und unterhaltsam geschrieben!
Mannheimer Morgen vom 4. Oktober 2007 Drei Leichen als Vorspeise LITERATUR: Die Mannheimerinnen Simone Ehrhardt und Bettina von Cossel lesen aus ihren Krimis
Von unserer Mitarbeiterin Monika Lanzendörfer
Eine Krimi-Schwemme kündigt sich an. Noch vor dem Erscheinen der
Kurzgeschichtensammlung "Mannheimer Morde" treffen sich die
Schriftstellerinnen Simone Ehrhardt und Bettina von Cossel zu einer
Lesung, die zwei druckfrische Romane und drei Leichen serviert.
Gewissermaßen als Vorspeise zu der Edition anlässlich des
Stadtjubiläums. Die Autorinnen wählen natürlich Passagen, die den
Appetit auf ihre Neuveröffentlichungen anregen sollen und nicht allzu
viel verraten. Der erstochene Reitlehrer Siegfried gehört zu Simone
Ehrhardts "Der Tod saß mit im Sattel". Der reiche Sir und die Putzfrau
Kassandra müssen ihr Leben lassen, weil es Bettina von Cossel so
gefällt; ihr Buchtitel lautet "Die hässliche Ente".
Die Mannheimer Buchhandlung Alpha hat sich in ein Grusel-Kabinett
verwandelt. Dichte Spinnweben mit Krabbel-Getier hängen neben den
Regalen; auf den Tischen lauern dickleibige Taranteln. Doch es liegt
nicht in der Absicht der Verfasserinnen, ihr Publikum eisigen Schauern
auszusetzen. Sie weben ihre Handlungsstoffe aus menschlichen Schwächen
und Humor aller Arten, von sonnig bis schwarz.
Wenn Simone Ehrhardt den erstochenen Reitlehrer in Szene setzt,
schwingt immer ein leises Lächeln über die von Chaos umgebene
Hobby-Detektivin Penelope Plank mit. Sie wird von Zufällen, Pannen und
einer aufdringlichen Cousine begleitet, die für heikle Ermittlungen
ungeeignet ist. Aber gerade dank der so oft auftauchenden Widrigkeiten
baut sich eine wohlige Spannung auf. Die Nachtwache im Pferdestall
zerrt an den Nerven, weil viele nicht einkalkulierte Kleinigkeiten
Penelopes Pläne durchkreuzen, etwa ein streikendes Handy.
Wie Simone Ehrhardt ist auch Bettina von Cossel Mannheimerin und an
den "Mannheimer Morden" beteiligt, als Autorin und Mitherausgeberin.
Ihr Schreibstil zeugt von Zielstrebigkeit und sanftem Zynismus. Die
Überraschungsmomente in dem Bändchen "Die hässliche Ente" reihen sich
wie exakt zugeschnittene Mosaiksteinchen aneinander und vermitteln den
Eindruck, dass sich in dem englischen Bilderbuchdorf namens Little
Mimms alles an einem unsichtbaren roten Faden ausrichtet. Der Tod der
erpresserischen Putzfrau erscheint unausweichlich; sogar der
Eigelb-Klecks, der auf einer erdichteten Todesanzeige landet, erfüllt
seine Aufgabe.
Den Abend teilen sich die Autorinnen mit einem Künstlerpaar aus
Neustadt an der Weinstraße. Der Lesung geht die Eröffnung der
Ausstellungen des Bildhauers Johannes Manz und der Malerin Birgit Buck
voraus. Die Skulpturen, Tuschezeichnungen und Ölbilder wollen sie als
Symbole christlichen Glaubens verstanden wissen.
Mannheimer Morgen 4. Oktober 2007 Pressestimmen zu "Tote Pfarrer reden nicht"
Mannheimer Morgen vom 23.8.2006: Unterhaltend und bekehrend LITERATUR REGIONAL: Simone Ehrhardts erster Krimi "Tote Pfarrer reden nicht" Er
war immer freundlich, offen und großzügig und niemand im kleinen
beschaulichen Städtchen hätte jemals geglaubt, dass Pfarrer Anton
Wagner einen Feind haben könnte. Dennoch wurde er erschlagen in seiner
Kirche aufgefunden - ein Mord, der das bisher geruhsame Leben der
Penelope Plank mächtig durcheinander bringt.
Die junge
Schriftstellerin, die sich mit Schreibarbeiten für die Kirchengemeinde
über Wasser hält, hat den toten Pfarrer gefunden; seitdem gleicht ihr,
von der verschrobenen Großtante geerbtes, Häuschen einem Taubenschlag:
Der Kriminalkommissar wird zum ständigen Besucher, der Hund des
Pfarrers findet zum Schrecken der mitgeerbten Hauskatze eine neue
Bleibe, ein Verehrer aus der Lieblingsbuchhandlung steht ebenso vor der
Tür wie die ewig meckernde Nachbarin, und das Telefon hat Hochsaison.
Kein Wunder, dass Penelope dringend seelische Unterstützung bei
Freundin Alex und dem christlichen Hauskreis sucht.
"Tote
Pfarrer reden nicht" ist die erste Veröffentlichung der Mannheimer
Autorin Simone Ehrhardt. Ein Mord verlangt nach einem Motiv, das -
soviel kann man verraten - in der Vergangenheit eines psychotischen
Glaubensfanatikers gefunden wird. Ein um seinen Urlaub gebrachter
sympathischer Kommissar geht dem Verbrechen nach und entspannt sich bei
Penelope, die als scharf beobachtende und kombinierende
krimibegeisterte Schriftstellerin selbst aktiv eingreift und dabei in
Gefahr gerät.
Was Simone Ehrhardt hier aufrollt, ist ein in sich
logischer und schlüssiger Fall, durchaus spannend und aufgelockert
durch die trocken-humorvollen Selbsterkenntnisse der Protagonistin, die
in Ich-Form-Erzählung ihren normalen Tagesablauf und ihre aufmunternden
oder zweifelnden Gedanken beschreibt. Es ist eine unterhaltsame, aber
auch Glaubensfragen aufwerfende Geschichte, in der ein irregeführter
Berufener überführt und ein berufsbedingt abgebrühter Kriminalkommissar
bekehrt wird, und das alles Dank der braven Penelope. cha.
Idea Spezial - Lesen, hören & sehen, Ausgabe 2/2006 Wer hat's geschrieben? Simone
Ehrhardt, Jahrgang 1967, lebt mit ihrem Mann in Mannheim. Nach einer
kaufmännischen Lehre studierte sie Germanistik und war u.a. als
Medienlektorin tätig. Worum geht's? Der
Krimi ist der erste Band einer Reihe, in der die "Fälle" der in einer
Kleinstadt lebenden Schriftstellerin Penelope Plank erzählt werden. Wie ist es? In
einer seiner unvergesslichen Father-Brown-Geschichten läßt G.K.
Chesterton seine Kultfigur behaupten, daß jedes Verbrechen ein
Kunstwerk sei. Und das heißt wohl, daß der Böse kreativ ans Werk zu
gehen versteht. Eine Erfahrung, die auch die Schriftstellerin Penelope
Plank macht. Ein Traum wird Wirklichkeit, als sie das alte Häuschen
ihrer verschrobenen Großtante erbt. Ein Glücksfall, denn um sich über
Wasser zu halten, erledigt die junge Frau Schreibarbeiten für das
Gemeindebüro und für die Pathologie des Krankenhauses - ein makabres
Gegensatzpaar. Alles nimmt idyllisch seinen Lauf. Die junge Frau fühlt
sich im Hauskreis ihrer Kirchengemeinde wohl, und zudem macht ihr Buch
Fortschritte. Bis sie die Leiche des ermordeten Pfarrers in der Kirche
entdeckt und einem Verbrechen auf die Spur kommt. Wer sollte es lesen? Alle, die sich nicht nur für Krimis interessieren, sondern auch neuen Autoren eine Chance geben wollen.
Hans Steinacker
Szyllas Lesezeichen - www.lesezeichen.szylla.net, 10.9.2006 Simone Ehrhardts Roman-Erstling ist ein Krimi - wenn auch kein
Regionalkrimi. Die Autorin, Jahrgang 1967, lebt in Mannheim. Da von
Krimis inhaltlich nicht allzu viel verraten werden sollte, muss für den
Anfang der Klappentext genügen:
“Für die Schriftstellerin Penelope Plank geht ein Traum in
Erfüllung, als sie das alte Häuschen ihrer verschrobenen Großtante
erbt. Um sich in der neuen Stadt über Wasser zu halten, erledigt die
junge Frau Schreibarbeiten für das Gemeindebüro und für die Pathologie
des Krankenhauses. Trotz des etwas chaotischen Alltags scheint alles
perfekt: Sie fühlt sich wohl in Gemeinde und Hauskreis und ihr neuestes
Buch nimmt langsam Form an. Doch die Idylle trügt. Als Penelope die
Leiche des ermordeten Pfarrers in der Kirche ihres beschaulichen
Städtchens entdeckt, kommt sie einem Verbrechen auf die Spur, das weit
in die Vergangenheit reicht und bald seine kalten Finger auch nach ihr
ausstreckt …”
Das Buch ist im R. Brockhaus Verlag erschienen. Rudolf Brockhaus
gründete ihn 1894 in Elberfeld. Der bekannteste und erfolgreichste
Verlagstitel ist die “Elberfelder Bibel. Heute existiert der Verlag
unter dem Dach der “Stiftung Christliche Medien”. Diesen Hintergund zu
kennen, ist wichtig für die Beurteilung des Krimis von Simone Ehrhardt.
Wie sonst ließe sich verstehen, dass ihre Protagonistin, nicht in
Kneipen rumhängt, um Zeugen zu befragen und auch herzlich wenig
kombiniert, sondern häufig zu Andachten innehält und Erleuchtung aus
dem Gebet erhofft und der ermittelnde Kriminalkommissar sie zur
Bibelstunde begleitet. Wen es nicht stört, dass am Ende nicht nur die
Ergreifung des Täters steht, sondern auch der Kommissar durch Beten zum
Nichtraucher geworden ist, der hält einen soliden, in sich schlüssigen,
Text in Händen. Er ist in einer klaren, unterhaltsamen Sprache
geschrieben, sorgfältig lektoriert und mit einem liebevoll gestalteten
Hardcovereinband gedruckt.
Das Buch ist kein Exot im Verlagsprogramm, insgesamt zehn Krimis
stehen auf der Backlist. Wenn es “sacro” als erfolgreiche Pop-Sparte
gibt, warum soll es nicht auch als Krimi funktionieren.
Frei nach der Devise. Derrick: “Harry, was ist die Losung für den Tag heute?”
Café Köbner - http://koebners-kirche.de/cafe/tote-pfarrer.htm - Ausgabe 2007
Für eine junge Schriftstellerin geht ein Traum in Erfüllung, als sie
das kleine Häuschen ihrer verstorbenen Großtante erbt. Gegen den Willen
ihrer Eltern zieht sie alleine dort ein. Weil die Schriftstellerei sie
noch nicht so recht ernähren kann, hält sie sich mit Schreibarbeiten
für das Gemeindebüro der Kirchengemeinde über Wasser.
Und dann passiert es: Als sie an einem Sonntagmorgen als erste in
der Kirche ankommt, findet sie den Pfarrer am Fuß der Kirchturmtreppe
liegend. Tot. Ermordet.
Obwohl die junge Frau alles andere als eine Kriminalistin ist und
außerdem durch den Leichenfund ziemlich durch den Wind, kommt sie doch
nach und nach einem Verbrechen auf die Spur, das weit in die
Vergangenheit zurückreicht und bald auch sie selbst in Gefahr bringt.
Mit diesem Roman, dessen Titel - obwohl nachvollziehbar und logisch
- mir etwas zu reißerisch ist, eröffnet der R.-Brockhaus-Verlag eine
neue Serie: Erstmals kommen Kriminalromane ins Programm. Das Buch ist
gut und spannend zu lesen, vielleicht gerade auch, weil das
beschriebene Milieu (kleine Stadt, Kirchengemeinde, Hauskreise,
Kirchenchor) mir doch irgendwie sehr nahe liegt...
Helmut Hoffmann
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